Presse – Rumble On The Beach Archiv – 1990 – Magazin – Unbekannt

Presse – Rumble On The Beach Archiv - Februar 1990 - Magazin – Unbekannt
Presse – Rumble On The Beach Archiv – Februar 1990 – Magazin – Unbekannt

Na, ,rumble‘ klingt eben hart und ,beach‘ ein bißchen spaßig“,

erklärt Drummer Marc auf die Frage, wie die Bremer zu ihrem Namen gekommen sind. „Rumble on the Beach“ gastierte im Göttinger Ballhaus; als Vorgruppe hatten sie die „Claytons“ aus der Weserstadt mitgebracht, die schnellen, harten Punk-Rock auf die Bühne brachten. Die große Palme im Ballhaus konnte zwar keinen Strand ersetzen, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Hart und spaßig ging es dann auch zu. Wäh-rend des ganzen Konzerts bemühte sich die Band um Nähe zu ihrem Publikum. Ohly, der Gitarrist, betrieb muntere Konversation mit seinen Zuhörern, machte lässige Sprüche und schwang sich von der Bühne, um seinen Fans höchstpersönlich die Hand zu schütteln.

Für jeden Geschmack hatte das Quartett etwas parat. Den „Intellektuellen der Unistadt“ waren einige ruhigere Jazz-Einlagen zugedacht, wobei der Sa-xophonist seinen Spielort von der Büh-ne auf die Theke verlegte. Für Freunde des Pogo, jenes Schubsen und Rempeln der Punks auf der Tanzfläche, durfte die „Rumble“-Version von „Purple Rain“ nicht fehlen, und zum zünftigen Square Dance i,wurde gar ein rasanter „Bauern-beat“ angestimmt.

Außerst flexibel: Andreas Proff, der — eben noch am Saxophon — im nächsten Augenblick schon flott in die Pianotasten hauchte. „Rumble on the Beach“ macht Musik, wie sie die Leute hören wollen: schnel-len, treibenden Rock’n‘ Roll mit einem Schuß Country, einer Prise Rocky Horror Picture Show — alles, was laut und gut ist. Um den Absatz ihrer T-Shirts (mit Totenkopf, nicht mit Palmen-strand) anzukurbeln, starteten sie sogar eine spontante Mini-Modenschow.

Die Fans waren begeistert.

ca/red *

 

 

 

 

 

 

Presse Archiv 1990 – Rumble On The Beach

Summary
Na, ,rumble' klingt eben hart und ,beach' ein bißchen spaßig
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Na, ,rumble' klingt eben hart und ,beach' ein bißchen spaßig
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Die große Palme im Ballhaus konnte zwar keinen Strand ersetzen, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Hart und spaßig ging es dann auch zu. Wäh-rend des ganzen Konzerts bemühte sich die Band um Nähe zu ihrem Publikum. Ohly, der Gitarrist, betrieb muntere Konversation mit seinen Zuhörern, machte lässige Sprüche und schwang sich von der Bühne, um seinen Fans höchstpersönlich die Hand zu schütteln. Für jeden Geschmack hatte das Quartett etwas parat. Den „Intellektuellen der Unistadt" waren einige ruhigere Jazz-Einlagen zugedacht, wobei der Sa-xophonist seinen Spielort von der Büh-ne auf die Theke verlegte. Für Freunde des Pogo,
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Unbekannt